Diabolo 600
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Diabolo 600

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Der Diabolo 600 ist von seiner Größe als Brückenmodell zwischen dem Diabolo 550 und dem Diabolo 700 gedacht. Die 600er Größe ist von jeher ideal für Heliflieger, die ein kompaktes Modell bevorzugen. Trotz der leichteren Unterbringungsmöglichkeit steht die optische Präsenz in der Luft einem 700er Modell in fast nichts nach. Konstruktiv sollten all diejenigen Elemente übernommen werden, die für die guten Flugeigenschaften und die hohe Robustheit der beiden Brüder verantwortlich sind. Trotzdem ist der Diabolo 600 mit einigen teils völlig neuen Features ein eigenständiges Modell. Die Mechanik ist klar und übersichtlich gegliedert, was vor allem Vielflieger zu schätzen wissen.

Technik

Der Diabolo 600 ist vom Chassisdesign an die anderen Diabolo-Modelle angelehnt. Das Kastenchassis garantiert ein Maximum an Stabilität und so geringe Unterhaltskosten im Alltagsbetrieb. Der Zahnriemenantrieb des Hrckrotors wurde aber im Gegensatz zum großen Diabolo nicht unterhalb des Vorgelegezahnrades angesiedelt, sondern knapp oberhalb, um eine optimale Position des Heckrohres zu erreichen. Das Chassis ist wie beim Diabolo 700 zweiteilig ausgeführt. Um einen eventuellen Wechsel des Heckzahnriemens oder der beiden Zahnräder möglichst einfach zu gestalten, wurde ein Chassis mit einer Schnellwechselmöglichkeit für diese Komponenten geschaffen (DBGM). Ein Zahnriemenwechsel ist so auf 10-15 Minuten beschränkt, ebenso der Wechsel der Zahnräder.

Das 30mm Heckrohr lässt sich zur korrekten Einstellung der Zahnriemenspannung nun über eine Einstellvorrichtung definiert verschieben, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. Eine Heckabstützung ist beim Diabolo 600 nicht erforderlich. Ein völlig neu gestalteter elastomergedämpfter Riemenspanner befindet sich im Inneren des Chassis. Durch eine Wartungsöffnung auf der rechten Seite ist der Riemendämpfer/-spanner erreichbar.

Alle Wellendurchmesser wurden wiederum vom Diabolo übernommen, also hat die Hauptrotorwelle 10mm Durchmesser, die Blattlagerwelle 8mm und die Heckrotorwelle ist 6mm stark, allesamt gehärtet, um im Alltagsbetrieb ausreichend Reserven zu haben. Ferner konnte so auf das speziell für den Diabolo angefertigte Taumelscheibenlager mit extrem geringen Spiel zurück gegriffen werden. Das Hauptzahnrad entstammt dem Diabolo 700 und hat so reichlich Reserven.

Sämtliche Lagerböcke sind nicht nur der Chassisbreite folgend schmaler, sondern auch dünner, wobei auf eine besonders feste Aluminiumlegierung zurückgegriffen wurde.

Für sämtliche Kabelverlegungen wurden Bohrungen für Kabelbinder und Durchbrüche geschaffen, um die Kabel einfach und schnell verlegen zu können. Für Empfänger, Flybarless-System etc ist eine großzügig dimensionierte Plattform vorhanden. Zusätzlich kann der frei zugängliche Innenraum oberhalb des Hauptzahnrades für zusätzliche Komponenten wie z.B. battery caps verwendet werden.

Der Flugakku wird mit zwei bis vier bequem von unten fixierbaren Klettbändern rutschsicher fixiert. Das Modell kann durch den durchgehenden Akkuschacht universell mit 6s bis 12s Akkus betrieben werden. Alternativ kann auch die vom Diabolo 700 bekannte Akkurutsche mit dem bekannten Klick-Verschluss verwendet werden. Bei der Akkuwahl sollten entweder 6s Pack oder ein aus zwei 5s-Packs bestehender 10s Akku Verwendung finden. 12s Packs bringen beim sehr leichten Diabolo 600 keine spürbaren Vorteile.

Der Heckrotor entspricht dem des Diabolos. Beim Hauptrotor wird wiederum das schon beim Diabolo 550 bewährte SRC ("single-rod-control")-Mitnehmersystem eingesetzt (DBGM), bei dem ein Hebel die Taumelscheibe antreibt und am anderen über ein Rechts-Links-Gewinde der Spurlauf eingestellt werden kann. Oberhalb der Taumelscheibe werden zur größtmöglichen Sicherheit die großen Kugelgelenke des Diabolos verwendet. Die Blattgriffe wurden neu gestaltet und haben nun 12mm Gabelweite, was die Verwendung von Distanzscheiben überflüssig macht.

Als Kabinenhauben stehen sowohl die speziell für wettbewerbsmäßigen 3D-Flug von Nick Maxwell designte Haube als auch alternativ eine auf 600er Größe verkleinerte Diabolo-Haube zur Auswahl. Die Kabinenhaube wurde speziell für das 3D-Fliegen optimiert. Die Aufhängungspunkte sowie die Position auf der Mechanik entsprechen dem Diabolo 700, so dass eine Austauschmöglichkeit vorhanden ist.

Als Servos werden durchweg Standardservos verwendet.

Das Chassis hat eine lichte Innenbreite von 56.5mm, sodass bei Bedarf auch 4525/30 Motoren verwendet werden können. Es sei aber darauf hingewiesen, dass bei Flugtests bislang niemals ein Bedarf nach einem größeren Motor als einem 4025 aufkam, so dass diese Option eher für besondere Wünsche oder in einen auf 700er Größe verlängerten Diabolo 700UL Verwendung finden wird. Als Motor empfiehlt sich ein Typ mit 40 mm Statordurchmesser und 25-35 mm Statorlänge.

Der Diabolo 600 lässt sich bei entsprechendem Bedarf mit wenigen Teilen auch auf ein XL-Format in 700er Größe umrüsten.

Fliegen

Im Diabolo 600 sollten bevorzugt 6s oder 10s Antriebskomponenten eingesetzt werden. Ein 7s Antrieb macht nur Sinn, wenn schon ein (teurer) HV-Regler sowie entsprechende Akkus vorhanden sind. 12s Akkus bringen nach bisherigen Erfahrungen keine Vorteile gegenüber 10s bei dem leichten Modell, können aber natürlich eingestzt werden.

 

Empfohlenes Zubehör

 

6s-Antrieb

Motor: X-Nova 4025-1120

Regler: Hobbywing Platinum 120 V4

Akku: 6s/5000

 

10s-Antrieb

Motor: X-Nova 4025-670

Regler: Hobbywing Platinum 130 V4

Akku: z.B. 10s/4000 (2x5s)

 

12s-Antrieb

Motor: X-Nova 4025-560 oder 4525-530

Regler: Hobbywing Platinum 130 V4

Akku: z.B. 12s/3300 (2x6s)

 

TS-Servos: z.B. Futaba BLS471

Heckservo: z.B. Futaba BLS276

Empfänger: z.B. Futaba 6303 oder Graupner GR18

FBL-System: Bavarian Demon Axon, V-Stabi NEO, GR18, Brain, o.ä.

Rotorblätter: DH 611

Heckrotorblätter: NHP 100mm

 

Technische Daten
  • Rotordurchmesser: 1,38-1,43m (Blattlänge:600-625mm) (1,62m) (Blattlänge 710mm)
  • SRC-Rotorkopf mit 12/4 mm Blattgriffen        
  • Gewicht abflugfertig ohne Akku: ab 2,8 kg
  • Zweistufiges, leise laufendes schrägverzahntes Stirnradgetriebe
  • leichtgängiger Riemenantrieb des Heckrotors
  • Schnellwechselsystem für den Zahnriemen (DBGM)
  • alle Zahnräder leicht austauschbar
  • Hauptrotoruntersetzung: 1:9,5-11,7 (1:10,0;1:10,5;1:11,1)
  • Heckrotorübersetzung: 4,8:1 (5,05:1; 5,35:1)
  • Heckrotordurchmesser: 280 mm (Blattlänge: 100mm)
  • Länge mit Haube: 118 (133) cm
  • Länge ohne Haube: 107cm (122cm)
  • Höhe: 35 cm
  • Kufenbreite 20 cm
  • Chassisbreite innen: 56,5mm
  • Abstand Rotorwelle-Heckrotorwelle: 825mm
  • hängender Akkueinbau mit Klettbändern für hohen Schwerpunkt oder Akkuschiene
  • Akkuschacht: 62 mm hoch, 60 mm breit
  • Rotordrehrichtung rechts
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